FairBio e.V. setzt sich für faire Wirtschafts- und Handelsbeziehungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein. Die Mitglieder des Vereins sind Unternehmen aus der Bio-Lebensmittelbranche.

Karin Artzt-Steinbrink, Geschäftsführerin der Upländer Bauernmolkerei und im Vorstand von FairBio e.V. betont: „Fairness muss auch vor unserer eigenen Haustür gelten! Es geht um Fairness gegenüber der Natur, gegenüber den Menschen, die die Rohstoffe für die Lebensmittel anbauen und gegenüber den Menschen, die diese weiter verarbeiten. Nicht zuletzt geht es auch um Fairness gegenüber uns selbst als Unternehmen. Denn wir wollen unabhängige Unternehmen bleiben, die ihre Entscheidungen selbst treffen, als Familienunternehmen, Stiftung, Gesellschafter oder als Genossenschaft.“

Boris Voelkel, Einkaufsleiter der Naturkostsafterei Voelkel und ebenfalls im Vorstand von FairBio e.V. ergänzt: „Wir haben den Anspruch nach glaubwürdigen und prüfbaren FairBio-Kriterien zu arbeiten. Dabei ist uns aber auch klar, dass diese Kriterien nicht die Vertrauenskultur zwischen den Partnern der Wertschöpfungskette ersetzen können und sollen!“

Das Prüfkonzept für das FairBio-Siegel wurde zusammen mit der Zertifizierungsstelle Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfrRS) entwickelt.

Der Winzer Manfred Rothe möchte als Vorstandsmitglied Bio-Erzeuger, Bio-Hersteller und den Bio-Handel ermuntern, bei FairBio mitzumachen und sich auditieren zu lassen. „Wir sehen hierin eine große Profilierungschance für diejenigen in der Bio-Branche, denen der Fairnessgedanke ein großes Anliegen ist. Je mehr Bio-Unternehmen mitziehen, desto sichtbarer wird das Anliegen von FairBio,“ ist Rothe überzeugt.

Mehr Informationen über heimische FairBio-Lebensmittel, ihre Erzeuger, Verarbeiter und Händler gibt es auf der neuen Website www.fair.bio.bio