Wie können Bioläden dabei unterstützt werden, Plastikverpackungen zu reduzieren. Pfandgläser sollen, wo es geht, Einwegplastikschalen und Plastiktüten hinter der Frischetheke ersetzen. Kompliziert? Nein gar nicht, sondern richtig (z)weckmäßig!!

Vor über 100 Jahren kamen die guten alten Weckgläser zum Einkochen auf den Markt. Warum diese nicht einfach als Ersatz für Plastikschalen und Plastiktüten nutzen, um so einen kleinen Schritt gegen den Verpackungswahn zu tun? Gedacht, getan. Nun bieten Naturkost Elkershausen und Naturkost Erfurt Weckgläser für ihre Bioläden an. Statt Glasdeckel und Klammer gibt es neue praktische Keep-Fresh-Verschlüsse, die so dicht sind, dass auch Öle nicht auslaufen.

Die Bioläden können die Gläser in drei verschieden Größen beim Großhändler kaufen und ihren Kunden darin lose Ware wie Oliven, Frischkäse oder getrocknete Tomaten abfüllen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Müllvermeidung durch eine ansehnliches wiederverschließbares Gefäß, das die Verbraucher auf ihren Esstisch stellen können.
Auf die Weckgläser wird ein Pfand erhoben. Die Großhändler empfehlen 1 Euro. Falls die Kunden die Gläser also nicht weiter verwenden wollen, können sie diese einfach in ihrem Bioladen zurückgeben.

Da stellt sich die Frage, warum nicht gleich selbst ein Gefäß zum Einkaufen mitbringen und sich darin seinen Schafskäse einpacken lassen? Das ist aufgrund bestehender Hygienevorschriften nicht erlaubt. Der Bioladen kann die zurückgegebenen Gläser reinigen – kein großes Problem, denn die Läden haben eine Geschirrspülmaschine. Wenn den Kunden dann an der Ladentheke ein frisches Weckglas bekommen sind die Hygienevorschriften eingehalten.

Hier geht es zu leckeren Praxisbeispielen

Wie heisst es doch ganz richtig:

mehrweck k

statt einweg k